VoIP Switch

Hervorragende Skalierbarkeit ist Architektur-inhärent, sowohl logisch, physisch wie auch räumlich.

Der modulare Aufbau des Aarenet VoIP Switch erlaubt eine optimale Anpassung an die jeweiligen Kundenbedürfnisse. Bei einem kleinen, nicht redundanten System werden alle Systemkomponenten auf einem physischen Server installiert. Voll-redundante Carrier Grade Systeme für SIP Clients bestehen aus mindestens zwei Service Center, zwei Config Center und zwei Load Balancer. Für grössere Systeme werden zusätzliche Service-Center dazu geschaltet. Dank dieser Architektur können problemlos standortredundante Systeme realisiert werden.

Das Service Center kontrolliert und steuert die Anrufe. Es übernimmt die Authentifizierung der Anrufer, bestimmt das Routing der Anrufe und erstellt Call-Data-Records (CDR). Die Komponenten des Service Center sind redundant ausgeführt, damit wird die Verfügbarkeit erhöht und das Gesamtsystem ist skalierbar.

Der Load Balancer empfängt und sendet SIP Meldung von den Endgeräten zu den Service Center. Er leitet Meldungen demjenigen Service Center mit grösster ungenutzter Verarbeitungskapazität unter Berücksichtigung der konfigurierten Lastverteilung zu, welches den Anruf steuert.

Der Call Agent und Call Balancer kontrollieren die empfangenden MGCP Meldungen der Endgeräte und leiten diese weiter. Diese Komponenten sind nicht benötigt, wenn nur SIP Clients eingesetzt werden.

Die Konfiguration des Systems erfolgt via Web-Browser. Die verschiedenen Daten werden in einem Fenster-System angezeigt und verändert. Ein Berechtigungskonzept erlaubt verschiedene Zugangsstufen zu definieren. Über das Config Center werden alle systemrelevanten Konfigurationen vorgenommen.

Systemgrössen und Skalierbarkeit

Die maximale Anzahl Teilnehmer, welche auf einem AareSwitch betrieben werden können, ist im Wesentlichen von der Performance der eingesetzten Hardware abhängig und somit in hohem Masse skalierbar.